Bürgerinitiative - NEIN zur NordostDURCHfahrung

Neues aus der Bürgerinitiative


Persönliche Anmerkungen von Helmut Letofsky
Irgendwas läuft falsch!

Persönliche Anmerkungen

Ist schon klar, wenn wir den SPÖ-Bezirksparteitag "störend besuchen", sind wir mitten drinnen in der grauslichen Politik. Aber andererseits, wird die Entscheidung für oder gegen die NordostDURCHfahrung, lt. einer Befürchtung eines ASFINAG-Beamten, sicherlich in hohem Maße politisch motiviert erfolgen.
Die SPÖ bekennt sich klar und deutlich zur Innenvariante. Klare Standpunkte machen einen auch angreifbar - ich pers. weiß leider wovon ich spreche. Eine Rathausmehrheit muss das aber aushalten, kann doch die Verantwortung nicht abgewälzt werden.
Die ÖVP hingegen „schwindelt“ sich um dieses Thema herum. Wo ist irgendeine klare Aussage bzw. Stellungnahme der ÖVP zur Trassenführung zu lesen? Ich erinnere mich immer nur an unverbindliche, teilw. nichtssagende Äußerungen zum Thema. So kann man auch keine Stadtpolitik – schon gar keine Oppositionspolitik – betreiben. Meiner Meinung nach!
Auf jeden Fall sind mir klare Standpunkte lieber. Kann man sich doch auf diese einstellen, weiß man auch woran man ist. Seit ich mich aber mit dem Thema „NordostDURCHfahrung“ intensiv auseinander setze, kommen mir, ob der Art und Weise und des Stils wie mit Bürgern und Wählern, also Menschen umgegangen wird, doch große Zweifel über die Bürgernähe der derzeitigen SPÖ. Auf mich wirkt das alles ein bisschen abgehoben. Bruno (mit all seinen historisch bekannten Vor- und Nachteilen) würde sich im Grab umdrehen.... Ich pers. habe prinzipiell nichts gegen die SPÖ an sich, war ich doch bis vor wenigen Wochen fast 26 Jahre Mitglied dieser Partei - aus vollster Überzeugung!

Aber irgendwas läuft derzeit falsch!

Auf jeden Fall muss ich Leo Slawek zu seinem Eintrag im Forum auf dieser Page recht geben: was kann Dr. Heinz Fischer dafür, dass die Wiener SPÖ diese Sch.....autobahn haben will? Daher meine ich, dass es ganz falsch wäre, die Bundespräsidentenwahl als Denkzettelwahl wegen der NordostDURCHfahrung zu missbrauchen. Bitte tun Sie das nicht! Wählen Sie den Kanditaten/die Kanditatin, welcher Ihnen für das Amt des Bundespräsidenten besser geeignet erscheint. Für den Protest gegen diese Sch.....autobahn (diese Bezeichnung gefällt mir, trifft sie doch den Nagel auf den Kopf) gibt es genug andere, wesentlich sinnvollere Möglichkeiten, z.B. könnten Sie sich unserer BI als aktive/r MitstreiterIn anschließen und so den Protest ganz gezielt einsetzen. Und wenn Sie nun meinen, „das hat eh kann Sinn, weil die machen eh was wollen“, halte ich dagegen, dass die SPÖ ja derzeit die Slogan „Politik braucht Gewissen“ und „Fairness muss wieder in die Politik einziehen“ propagieren, was die oben erwähnte Vorgehensweise ja sofort ausschließen würde. Wollen wir mal positiv denken...
Wichtig erscheint es mir aber, den Politikern (aller Parteien!) immer wieder zu zeigen, dass in der Donaustadt mündige und überaus couragierte Bürger wohnen, denen die Erhaltung ihrer Lebensräume am Herzen liegt und die dafür eintreten und ihre wertvolle Freizeit dafür opfern. Das war auch der Sinn des „ungebetenen Besuchs“ beim Bezirksparteitag der SPÖ-Donaustadt.

Klar ist mir, dass mein Statement breite Angriffsflächen zur Kritik gibt, aber wie oben geschrieben – so ist das eben mit klaren Standpunkten.

Auf jeden Fall ist mir aber für Österreich „Politik mit Gewissen“ in der Hofburg lieber als „Kampflächeln mit 101 Staatschefs“.

In diesem Sinne wiederhole ich den Slogan vom Bezirksparteitag, welcher für mich Gültigkeit hat:
JA zu Dr. Heinz FISCHER - NEIN zur NordostDURCHfahrung.

Ihr
Helmut Letofsky

PS: obiges Statement ist meine persönliche Meinung, sie wurde nicht mit den übrigen Mitgliedern der Bürgerinitiative abgestimmt und stellt somit nicht unbedingt die Meinung und Richtung der Bürgerinitiative dar.

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