Bürgerinitiative - NEIN zur NordostDURCHfahrung

Termine




PROJEKTAUSSTELLUNG der ASFiNAG zur A23 Spange Flugfeld Aspern
AUSSTELLUNG zur A23 Spange Flugfeld Aspern
Streckenabschnitt zw. der S2 bei Hirschstetten und dem geplanten Knoten Raasdorf der S1 (Nordostumfahrung)

Am Donnerstag, den 08.03.2007 von 17:00 - 20:00 Uhr
und
Freitag, den 09.03.2007 lvon 16:00 - 19:00 Uhr
lädt die ASFINAG zu einer Projekt-Ausstellung ins Haus der Begegnung, 22. Bezirk, ein.
Von 17.00 bis 20.00 Uhr (am Freitag von 16.00 bis 19.00 Uhr) können Sie sich eingehend über den aktuellen Stand der Planungen informieren, Einblick in die Trassen- und Knotenpläne nehmen und sich Ihre Fragen von der Projektleitung und dem Planungsteam persönlich beantworten lassen.

Wir meinen, dass Sie sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen und Ihre Fragen dazu stellen sollten.
Handelt es sich doch um eine weitere Autobahn durch die Donaustadt, die zwar durchaus Berechtigung hat (Stichwort: Lösung des täglichen Verkehrsproblem von OST nach WEST in der Früh und abends dann von WEST nach OST), aber deren Trassierung und Ausführung mehr als kritisch zu betrachten sein wird. Größtmöglichster Schutz der Anrainer vor Lärm und Abgasesn muss sichergestellt werden. Die Entlastung der angrenzenden Wohngebiete vom Straßenverkehr bzw. vom Stau muss bereits im Vorfeld plausiebel erklärt bzw. nachgewiesen werden.

Darauf werden wir von BIGNOT achten. Nicht mehr und auch nicht weniger!


Hier lesen Sie den Text (kopiert von der ASFiNAG Homepage) zu diesem Projekt

Ziele des Projekts


Die Verlängerung der A 23 - ausgehend vom Gebiet Stadlau/Hirschstetten bis zum Knoten Raasdorf ist Teil eines großen Infrastrukturmaßnahmenpaketes für den Nordosten Wiens und gehört zum System des Regionenrings.

Durch dieses Maßnahmenpaket erhält die Straßeninfrastruktur die nötige Kapazität, um die Verkehrsanforderungen im Nordosten Wiens in der Zukunft zu bewältigen. Parallel dazu sollen eine Reihe von Investitionen in den Öffentlichen Verkehr – wie die Verlängerung der U2 bis zum Flugfeld Aspern und der Straßenbahnlinie 26 bis Groß-Enzersdorf sowie der Ausbau des Marchegger Schnellbahn-Astes – die Region insgesamt besser erschließen und Umsteigemöglichkeiten anbieten.

Die Verlängerung der A 23 hat zwei vorrangige Ziele, die durch die Anbindung an die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße und die damit verbundene Bündelung und gezielte Verteilung des Verkehrs über das hochrangige Straßennetz erreicht werden:

Die dringend notwendige Entlastung des untergeordneten Wiener Straßenetzes im 22. Bezirk – vor allem der B3 in Eßling und Aspern sowie der Breitenleer Straße.
Die Anbindung des neuen Stadtentwicklungsgebiets im Bereich des Flugfelds Aspern an das hochrangige Straßennetz.
Ein Umsteigeknoten von U-Bahn, Schnell- und Straßenbahn sowie Bus wird dazu beitragen, den Modal Split – also die Verteilung des Verkehrs auf verschiedene Verkehrsträger – in der Region nachhaltig zu verbessern.

Projektstatus

Das Planungsteam ist derzeit damit beschäftigt, mögliche Trassenvarianten zu untersuchen. Noch heuer werden Auswahlvarianten ausgearbeitet, die nachfolgend im Rahmen einer so genannten „Nutzen-Kosten-Untersuchung“ (NKU) gegenübergestellt und bewertet werden. Jene Variante, die insgesamt in den Kategorien Mensch & Umwelt, Raum, Verkehr und Wirtschaftlichkeit am besten abschneidet, soll noch 2007 feststehen.

Ziel ist es, diese präferierte Variante anschließend im Zuge des Vorprojektes auszuarbeiten und beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) eine § 14-Verordnung zum „Bundesstraßenplanungsgebiet“ zu erwirken. Der Projektzeitplan sieht vor, dass schon 2009 das Projekt zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingereicht wird und die Verkehrsfreigabe 2015 erfolgen kann.

In den folgenden Planungsschritten muss eine Vielzahl von Planungszielen im Untersuchungsraum umgesetzt werden. In der unten stehenden Grafik finden Sie die nächsten Aufgaben für das Planungsteam.

Mit der Verlängerung der A 23, aber auch der S 1 und der U 2, dem Ausbau des Marchegger Astes durch die ÖBB und mit dem Masterplan für das Stadtentwicklungsgebiet Flugfeld Aspern werden zur Zeit zahlreiche Großprojekte im Nordosten Wiens geplant, welche laufend miteinander abgestimmt werden müssen. Zu diesem Zweck ist die ASFINAG Bau Management GmbH seit der Beschlussfassung für das Maßnahmenpaket regelmäßig mit den zuständigen Planungsabteilungen der Länder Wien und Niederösterreich, den ÖBB und den Wiener Linien in Kontakt.

Beschreibung der Trasse

Zum derzeitigen Zeitpunkt können noch keine Festlegungen zur Trassenführung getroffen werden.
Die Planungen der Stadt Wien zur B3d waren Grundlage für die derzeit untersuchten Vorprojektsvarianten und werden im Zuge des Variantenvergleichs weiter bearbeitet und untersucht.

Diese Varianten sehen nach derzeitigem Stand vor, dass die A 23 ab dem Knoten Hirschstetten in östlicher Richtung bis zur Halbanschlussstelle (HASt) Quadenstraße führt, anschließend nach Süden abschwenkt und die Bahntrasse des Marchegger Astes unterquert. Bei einer anderen Untersuchungsvariante wird die A23 über den Knoten Stadlau angebunden und verläuft danach entlang des Marchegger Astes in östlicher Richtung parallel zur Bahnstrecke.

In diesem Abschnitt liegt die Anschlussstelle (ASt) Hausfeld, welche vorwiegend die südlich des Marchegger Astes gelegenen Gebiete anbinden soll. Bei der Hausfeldstraße unterquert die A 23 wieder den Marchegger Ast und führt nördlich der Bahnlinie weiter zum Flugfeld Aspern, das zwei leistungsfähige Anschlussstellen erhält. Im Zusammenhang mit dem Masterplan FF Aspern soll über die ASt Heidjöchl auch eine P&R-Anlage direkt neben dem Umsteigeknoten mit U 2, ÖBB, Straßenbahn und Bus angebunden werden. Beim Knoten Raasdorf bindet die A 23 schließlich an die S 1 an.

Die parallelen Planungen zu Autobahn, U-Bahn, Schnellbahn und dem Stadtentwicklungsgebiet am Flugfeld Aspern stellen eine große Herausforderung dar und machen laufend komplexe Abstimmungen notwendig.

Projektablaufplan

2006/2007 Trassenfindung, Vorprojekt

2007/2008 Abschluss Vorprojekt, Einreichprojekt, Vorbereitung UVP

2009/2011 UVP Materienrechte Bauvorbereitung

ab 2012/2013 Baudurchführung, (Bauzeit ca. 3 Jahre)

Öffentlichkeitsarbeit

Anfang November 2006 wurde im Anrainerbereich der A 23 die erste Ausgabe der Informationsreihe „A 23 aktuell“ verteilt, mit der das Projekt und das Planungsteam vorstellt wurde. Die erste Planungsausstellung die am 08. und 09. März 2007 im Haus der Begegnung stattfindet, soll einen Überblick über die bisherigen Planungen geben. Auf Ausstellungstafeln werden alle derzeit in Untersuchung stehenden Varianten der Trassen und Knoten dargestellt.Das ASFINAG-Team wird im direkten Dialog mit den Besuchern Projektdetails erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.

Informationsaktivitäten im Überblick
Von der ASFINAG BMG wurden seit dem Beginn der Vorbereitung des Vorprojektes zahlreiche Aktionen durchgeführt und Veranstaltungen organisiert oder besucht:

08.03.2007 und 09.03.2007
1. Planungsausstellung Haus der Begegnung, Schrödingerplatz 1, 1220 Wien

laufend Informationsgespräche und Abstimmungen mit den Gemeinden

im Juli 2006
Besichtigung des Projektgebiets mit den "ExpertINNen vor Ort" aus dem Masterplan-Prozess der Stadt Wien sowie weiteren Anrainervertretern im Rahmen einer Radtour. (BIGNOT war natürlich dabei!)

im Mai 2006
Präsentation des Projektstandes im Rahmen einer Ausstellung der Stadt Wien zum Masterplan Flugfeld Aspern im Haus der Begegnung

Kontakt
DI Thomas SteinerASFINAG BMG, Projektleiter A 23
Telefon (Sekretariat Fr. Weinberger): +43 (0) 5 01 08 - 14301
thomas.steiner@asfinag.at

DI Gerlinde MattanovichASFINAG BMG, Projektleiter Stv. A 23
Telefon (Sekretariat Fr. Weinberger): +43 (0) 5 01 08 - 14301
gerlinde.mattanovich@asfinag.at


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